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Energie & Intuition
Dich selbst bewusster wahrnehmen Deinen Entscheidungen mehr Klarheit geben
Wir nehmen mehr wahr als Worte
Für mich ist Energie eine Grundlage des Lebens, denn z.B. Gedanken und Gefühle sind auch "nur" Energie. In meiner Arbeit gehört dazu, wahrzunehmen, was einen Menschen bewegt, was ihn Kraft kostet und was ihm Kraft gibt.
GEFÜHLE
"Feminine" Energie Mein Bild für inneres Erleben
Gefühle beschreiben unser subjektives Erleben und sie sind ein Bestandteil von Emotionen, wir können sie aber auch ohne äusseren Anlass anregen. Z.B. in dem wir uns liebevollen Gedanken oder schönen Erinnerungen zuwenden. Was wir dabei fühlen, ist für andere nicht sichtbar.


VS
EMOTIONEN
"Maskuline" Energie Mein Bild für Ausdruck
E-MOTION = Energy in motion, also Energie in Bewegung. Emotionen entstehen duch einen inneren oder äusseren Reiz, z.B. sind sie die Reaktion auf einen Gedanken oder ein Wort unseres Gegenüber. Sie zeigen sich in unsererem Körper, unserer Stimme oder unserem Verhalten und sind somit auch im Aussen wahrnehmbar - z.B. Wut.
"Maskulin" und "Feminin" verwende ich als bildhafte Begriffe für Ausdruck und inneres Erleben, unabhängig vom Geschlecht. Genauso nenne ich z.B. jeweils das Bewusstsein als "maskulin" und das Unterbewusstsein als "feminin", wir alle tragen diese Teile in uns, das Gleiche gilt für Kopf und Herz, usw.
Was du spürst und was es bedeutet
Etwas zu spüren und zu wissen, was es bedeutet, ist nicht dasselbe!
Was du spürst
Du bemerkst Wärme, ein Ziehen im Bauch oder Anspannung, vielleicht empfindest du Zuneigung und gleichzeitig Angst. Zunächst geht es darum, wahrzunehmen, was gerade in dir geschieht, ohne es zu bewerten.
Was nehme ich gerade wahr?


VS
Was es bedeutet
Vielleicht denkst du sofort: "Dieser Mensch tut mir nicht gut", doch in diese Deutung können frühere Erfahrungen hineinspielen. Was sich vertraut und eindeutig anfühlt, muss die heutige Situation nicht vollständig beschreiben.
Welche Bedeutung gebe ich dem, was ich spüre?
Was du spürst, ist real. Was es bedeutet, ist damit noch nicht geklärt.
Wenn du in Beziehungen verletzt wurdest, kann neue Nähe auch Angst auslösen. Diese Angst verdient Aufmerksamkeit, denn sie kann mit früheren Erfahrungen zusammenhängen oder auf heutige Warnzeichen hinweisen. Genau hinzuschauen hilft dir, beides besser zu unterscheiden.
Wenn Kopf & Herz nicht dieselbe Sprache sprechen
Du findest gute Gründe zu bleiben und merkst gleichzeitig, dass es dir nicht gut geht. Oder ein Teil von dir will losgehen und ein anderer Teil hält dich zurück. Was passiert wenn diese inneren Stimmen gegeneinander arbeiten?
01 ‒ Der innere Streit
"Ich möchte etwas ändern, aber was, wenn...?"
Du drehst dich im Kreis. Zwischen dem, was du dir wünschst und dem, was du befürchtest, bleibt deine Entscheidung liegen. Ich nenne diese Verbindung zwischen Kopf und Herz die innere Ehe. Es ist die erste Beziehung, die funktionieren muss: die in uns selbst.
02 ‒ Der Kopf bestimmt
"Sei vernünftig, so schlimm ist es doch nicht..."
Du findest für alles eine Erklärung, dabei kannst du übergehen, dass dich etwas verletzt, erschöpft oder nicht mehr zu dir passt. Es ist der Wunsch nach absoluter Kontrolle und gleichzeitig die Angst. Die Angst hat viele Gesichter: Angst etwas ändern zu müssen, Angst verlassen zu werden, Angst die Kontrolle zu verlieren, usw.
03 ‒ Das Herz / die Gefühle übernehmen
"Ich muss jetzt sofort reagieren..."
Angst, Wut oder auch Begeisterung geben das Tempo vor. Du handelst im ersten Impuls, bevor du die Situation und die Folgen überblickst. Wenn wir verliebt sind zum Beispiel,, ist das ein solch typischer Zustand: wir schweben in unseren Glücksgefühlen und blenden Tatsachen aus. Es ist das absolute loslassen der Kontrolle und teilweise auch der Eigenverantwortung.
03 ‒ Herz und Kopf arbeiten zusammen
"Ich nehme ernst, was ich fühle und prüfe, was ich weiss."
Deine Gefühle bekommen Raum und dein Verstand hilft dir beim Einordnen. Das Herz/Gefühl ist hier der Taktgeber und der Kopf überprüft und setzt um. Wenn die innere Ehe im Einklang ist, handeln wir bewusst und bedacht, wir haben alles unter Kontrolle, ohne das Bedürfnis kontrollieren zu müssen. In diesem Zustand sind wir fähig unsere Intuition zu hören, hier sind wir voll und ganz in Kontakt mit uns selbst und ebenfalls fähig unsere eigene Energie zu transformieren.
Es geht nicht darum, dass einer gewinnt. Es geht darum, dass du dich selbst verstehst.
Was ist Intuition
Es ist ein inneres Wissen, bevor du es rational erklären kannst. Nicht jedes Bauchgefühl ist jedoch gleich Intuition.
Das ist Intuition:
Ein innerer Kompass
Die Intuition ist wie ein inneres Wissen, bevor du erklären kannst warum. Sie ist leise, komplett emotionslos und kommt oft nur einmal ganz kurz. Aus diesem Grund ignorieren wir sie oft.
Wahrnehmung, bevor du bewusst analysierst
Die Intuition ist nicht rational und zeigt sich unterschiedlich, das kann ein Gefühl sein an einem spezifischen Ort oder einen leisen Impuls. Dir fällt etwas auf, ohne dass du Worte dafür hast. Leider verwechseln wir sie oft mit der Stimme unserer Prägungen, die viel lauter sind.
Ein Impuls zum Hinschauen
Das kann sich ganz unterschiedlich zeigen, vielleicht gehst du am Morgen aus dem Haus, die Sonne scheint, aber du hast den Impuls den Schirm mitzunehmen und plötzlich fängt es am Nachmittag an zu regnen. Die Intuition ist erst im Nachhinein sichtbar, meistens dann wenn wir sagen "ach hätte ich nur auf mein Bauchgefühl gehört".
Das ist keine Intuition:
Alles, was sich vertraut anfühlt
Nur weil du etwas kennst, muss es dir nicht guttun. Unsere Angst tarnt sich oft als Intuition, um uns vor Veränderungen abzuhalten. und so auch andere Emotionen.
Alles, was sich dringend anfühlt
Das Gefühl aus einer Emotion heraus sofort handeln zu müssen ist keine Intuition. Die Intuition ist immer ruhig und ohne jegliches Gefühl oder Emotion, sie ist einfach nur eine innere, neutrale Information. Die Emotionen setzen erst danach ein.
Alles was du dir wünschst
Nur weil du unbedingt etwas möchtest oder es dir wünschst, bedeutet das noch nicht, dass es zu dir passt. Die Intuition zeigt dir nicht, was du dir wünschst, sie zeigt dir was du brauchst.
Dein Bauchgefühl verdient Aufmerksamkeit, aber nicht jede spontane Reaktion muss deine Entscheidung bestimmen. Intuition ist kein bewusstes Abwägen von Pro und Contra, sie ist ein innerer Kompass, dem du lernen darfst zu vertrauen.
Der Schlüssel ist die Bereitschaft ehrlich hinzuschauen
Was wir innerlich nicht bereit sind anzuschauen, projezieren wir.
Intuition gibt dir Orientierung, doch spontane Einschätzungen können auch durch Erfahrungen und Erwartungen geprägt sein und so sagen wir zwar: "ich habe auf mein Bauchgefühl gehört", dieses muss aber nicht zwingend die Intuition sein.
Erst wenn du deine Muster erkennst und lernst, mit starken Emotionen umzugehen, entsteht mehr Raum zwischen deiner ersten Reaktion und deiner Entscheidung. Genau dabei begleite ich dich: dich selbst besser kennenzulernen, deine Raktionen zu verstehen und Entscheidungen zu treffen, die zu dir und deiner heutigen Situation passen.
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